Sommer, Spaß und ganz viel Bilbao
Montag…
28 SchülerInnen trafen sich um 14:30 am BER: Ihr Ziel Bilbao im Norden Spaniens. In Begleitung von Frau Benkert, Frau Krischke und Frau Berthel ging es dann zur Kofferabgabe. Diese verlief zum Glück ohne Probleme, sodass wir zusammen zum Security Check gehen konnten und auch hier wieder ohne Probleme, die sollten später kommen, in den Duty-Free-Shop gehen konnten.
Noch schnell ein Gruppenfoto, bevor das erste Problem auftauchen musste: Der Flug Berlin – Bilbao, mit der Flugnummer EW 8552 hatte keine Gate Info. Also: Freizeit im Duty-Free. Der ein oder andere hat sich noch einen Burger bei Burgerking geholt, bevor wir uns dann um 16:50 nochmal getroffen haben und erfahren haben, dass unser Flug Verspätung hat.
Also: Wieder Freizeit im Duty-Free, Vorteil aber, wir kannten unser Gate endlich. Neuer Treffpunkt war dann 17:30 am Gate A37. Das Boarding verlief einwandfrei, sodass wir das Gate mit 48 Minuten Verspätung verlassen konnten und dann um 18:00Uhr endlich den Flughafen in Richtung Bilbao verlassen konnten.
Nach circa 2:20h Flugzeit verließen wir den A320 und durften dann auf unsere Koffer warten. Der ein oder andere musste um seinen Koffer bangen, aber glücklicherweise sind alle Koffer heil angekommen.
Danach stiegen wir in den Flughafen-Shuttle und fuhren 15 Minuten in den Kern Bilbaos. Ausgestiegen am Plaza Moyua waren viele Mitreisende voller Hoffnung, dass wir da sind… Naja, falsch gedacht. 20 Minuten mit den Koffern durch Bilbaos steilen Straßen kamen wir endlich in San Francisco, Abando an unsere Unterkunft, der Residencia Universidades, an.
Aber wie für eine Klassenfahrt üblich musste irgendwas noch schiefgehen. Dank des verspäteten Fluges war das Restaurant, in dem wir abendessen sollten, bereits geschlossen. Nach viel hin und her, schafften es die Lehrerinnen alle Schüler mit Hühnchen, Pommes, Salat oder Pizza zu versorgen.
Anschließend machten sich 3 Schüler sowie Frau Berthel und Frau Krischke noch auf die Suche nach trinkbarem Wasser.
Nachdem alle mit Essen und Trinken versorgt gewesen sind, hieß es um 24:00 Uhr Schlafenszeit, wobei sich mit Sicherheit der ein oder andere aufgrund des 16tel-Finales Deutschland vs. Paraguay (1:1)|(3:4) nicht daran gehalten hat. Und damit endete der Anreisetag der Kursfahrt 2026.
Dienstag, …
Als wir am frühen Morgen aufwachten, wussten wir noch nicht, was uns heute alles erwartet. Beim Frühstück erfolgte die erste Überraschung. Es gab kleine Portionen traditioneller Leckereien, in einem typisch spanischen Restaurant. Nach der kleinen aber feinen Stärkung ging es für uns weiter zum Arriaga Theater, welches auch den Startpunkt unserer Stadtführung darstellte. Zum Anfang ging es durch die Altstadt Bilbaos, weiter zur Bilboko Donejakue Katedrala, wodurch wir einen ersten Eindruck von Geschichte und Kultur erhielten. Dieser wurde von unserem nächsten Haltepunkt, dem Nervión Fluss, fortführend bestärkt. Von hier aus ging es direkt zur Erriberako Markthalle, in der wir trotz des außergewöhnlichen Geruchs einen historischen, interessanten Ort bewundern konnten. Historisch interessant sind auch die Symbole der Jakobsmuschel und des Lauburu, welche überall in Bilbao zu entdecken waren, als wir zu unserer finalen Station, der Plaza Nueva schlenderten. Nach der Verabschiedung von unserer Tourleiterin, hatten wir drei Stunden Zeit, um erste Souvenirs zu kaufen, uns von der kurzen Nacht zu erholen oder um die Stadt nochmal auf eigene Tour zu erkunden.

Im Anschluss daran ging es mit der Metro zum Stadion des spanischen Fußballvereins Athletic Bilbao. Vor Ort bekamen wir eine Führung durch das Museum, den Konferenzraum, die Umkleidekabinen und den Spielertunnel, bis hin zur Pressetribüne und den Auswechselbänken. Für Interessierte waren auch der Fanshop und die originalen Wimpel von ereignisreichen Spielen ein wahrer Hingucker. Nach dieser Tour hatten wir bis zum Abendbrot Freizeit, die wir alle unterschiedlich verbrachten. Das abendliche Essen rundete unseren erlebnisreichen Tag ab und brachte uns, gekoppelt mit dem darauffolgenden Spieleabend, nochmal näher zusammen.
Mittwoch…
Das Guggenheim-Museum
Nachdem wir am Dienstag im Stadion Bilbao waren, starteten wir am Mittwoch mit einem weiteren spannenden Tag. Nach dem Frühstück liefen wir in Richtung Guggenheim Museum, welches nicht weit von der Unterkunft entfernt war und das Wahrzeichen Bilbaos ist. Am Museum angekommen konnte man schon von außen die Kunst hinter diesem Museum erkennen. Nach der Sicherheitskontrolle haben wir die Möglichkeit bekommen, uns selbstständig 2,5 Stunden mit der ausgestellten Kunst auseinanderzusetzen.


Picknick im Park
Nach Beendigung des Museumsbesuchs liefen wir in Richtung Park, um dort zu picknicken. Die Sonne kam raus und wir genossen das Wetter und unser Essen.

Gemeinsames Picknick auf der Wiese – die Gruppe genießt Sonne und Mittagessen
Ausflug zum Strand
Als alle gesättigt und gestärkt waren, liefen wir in Richtung Metro, um zum Strand zu gelangen. Nach Bewältigung der überfüllten Bahnfahrt und dem Lauf zum Meer standen wir endlich am Strand und genossen die Sonne.
Strandpromenade mit weitem Sandstrand | Strandpanorama mit Klippe und Altstadt im Hintergrund
Freizeit in der Altstadt & Abendessen
Eine Stunde später fuhren wir in Richtung Altstadt und hatten bis zum Abendbrot die Möglichkeit, unsere Zeit individuell zu gestalten – ob in der Altstadt, im Restaurant oder in der Unterkunft: überall war die Q2 verteilt. Als wir alle unser genüssliches Abendessen beendet hatten, ging es für uns zurück in die Unterkunft, um uns auf den nächsten spannenden Tag vorzubereiten.
Donnerstag…
Die Santiago-Kathedrale
Nach einem erfolgreichen Museumsbesuch und einer entspannten Fahrt zum Strand standen wir nun vor unserem vorletzten Tag voller Erlebnisse. Nach dem Frühstück traten wir den Marsch zur Besichtigung der Santiago‑Kathedrale an. Das Wetter war warm und angenehm, sodass sich der Weg zu Fuß gut bewältigen ließ und sich die Gruppe entspannt bewegen konnte. Auf dem Weg dorthin kamen wir durch mehrere belebte Straßen mit Wohnhäusern, kleinen Geschäften und Cafés, wodurch wir noch einmal Einblicke in den Alltag der Stadt bekamen, bevor wir das ruhigere Umfeld der Kirche erreichten.
In der Nähe der Santiago‑Kathedrale angekommen, bekamen wir zunächst etwa zehn Minuten Zeit, um die Umgebung individuell zu erkunden. Einige nutzten diese kurze Pause, um die Platzsituation, umliegende Gebäude oder kleinere Läden und Cafés zu betrachten, andere hielten Eindrücke fotografisch fest. So konnte jede und jeder für sich ankommen, bevor wir die eigentliche Besichtigung der Kathedrale begannen.
Außenansicht der Santiago-Kathedrale mit gotischem Glockenturm
Anschließend betraten wir gemeinsam den Innenraum und nutzten einen Audioguide, der uns in eigenem Tempo durch das Gebäude leitete. Der Audioguide erklärte unter anderem den Aufbau des Innenraums, einzelne Kunstwerke und architektonische Besonderheiten sowie historischen Kontext. So konnte jede Person selbst entscheiden, an welchen Stellen sie länger bleiben wollte und welche Hinweise des Audioguides sie sich genauer anhören wollte. Im Inneren fielen vor allem das hohe Kirchenschiff, die Anordnung der Bänke und die Gestaltung des Altarbereichs auf. Viele Teilnehmende konzentrierten sich mit den telefonartigen Geräten auf Bereiche wie den Chorraum, die Seitenaltäre oder die Glasfenster und bewegten sich ruhig durch den Raum.
Während des Aufenthalts in der Kathedrale bewegten wir uns weitgehend selbstständig, verließen sie aber gemeinsam. Dadurch blieb die Gruppe gut koordinierbar, ohne dass alle permanent zusammenstehen mussten. Am Ende der Besichtigung trafen wir uns wieder vor dem Ausgang, um den weiteren Tagesablauf zu besprechen.
Innenraum der Kathedrale mit Altargemälden und Kirchenschiff – Eintrittskarte im Vordergrund
Kirche San Antón
Im Anschluss setzten wir unseren Weg durch die Stadt fort, um später eine zweite Kirche St. Antón zu besuchen. Bei diesem Gebäude handelte es sich nicht um eine weitere Kathedrale, sondern um eine deutlich kleinere Pfarrkirche. Schon von außen war erkennbar, dass der Bau schlichter und kompakter wirkte als die Santiago‑Kathedrale. Im Innenraum bestätigte sich dieser Eindruck: weniger Seitenkapellen, ein überschaubarer Altarbereich und insgesamt ein deutlich kleinerer Raum. Wir nutzten dort ebenfalls einen Audioguide, allerdings fiel der Rundgang wesentlich kürzer aus. Durch die geringere Größe der Kirche und den einfacheren Aufbau waren wir vergleichsweise schnell wieder draußen.
Aussicht vom Berg – Trambahn-Ausflug
Für den Nachmittag war keine klassische Aussichtsplattform vorgesehen, sondern die Fahrt mit einer Trambahn auf die Spitze eines Berges oberhalb der Stadt. Die kurze Fahrt nach oben verlief unkompliziert, und oben angekommen hatten wir zunächst Zeit, den Blick über die Stadt, den Fluss und die umliegenden Hügel schweifen zu lassen. Viele nutzten den Aufenthalt sofort, um Fotos zu machen, verschiedene Blickrichtungen auszuprobieren und bereits bekannte Orte von oben wiederzufinden. Durch die freie Fläche auf dem Berggipfel konnten wir uns in kleineren Gruppen verteilen, ohne den Überblick zu verlieren.
Panoramablick über Bilbao vom Berggipfel – Guggenheim-Museum und Iberdrola-Tower im Vordergrund
Nachdem wir den ersten Rundblick genossen und die wichtigsten Fotos gemacht hatten, setzten wir unseren Weg ein Stück weiter über das Gelände fort. In diesem Bereich befanden sich auch einige einfache Freizeitangebote, unter anderem eine Schaukel. Ursprünglich wollten nur zwei Personen „kurz für zwei Minuten” schaukeln, bevor wir weitergehen wollten. Aus diesen zwei Minuten entwickelte sich dann jedoch eine deutlich längere Pause, sodass aus der kurzen Aktion schließlich ungefähr eine Stunde wurde. Einige nutzten die Zeit, um Fotos und Videos zu machen, andere setzten sich in die Nähe und führten Gespräche.
Rückkehr und freie Zeit
Nach dieser längeren Unterbrechung machten wir uns wieder auf den Rückweg in Richtung Stadt. Der Abstieg beziehungsweise die Rückfahrt mit der Trambahn verlief ruhig. Dort schloss sich eine Phase individueller Freizeit an, in der jede und jeder den späten Nachmittag nach eigenen Vorstellungen gestalten konnte, etwa mit einem Stadtbummel, einem Café‑Besuch oder einer kurzen Pause im Quartier. Am Abend traf sich die Gruppe wieder zum gemeinsamen Essen, bei dem der Tag nachbesprochen wurde und bereits erste Eindrücke für den bevorstehenden letzten Tag ausgetauscht wurden.
Freitag…
Der Abreisetag begann mit dem regelmäßigen Treffen um 8:20 Uhr in der Lobby, um sich gemeinsam auf den Weg zum letzten Frühstück in Bilbao zu machen. Bis 9:15 Uhr musste alles pico bello gepackt und das Zimmer sauber sein und alle sollten ihre Koffer einschließen und ihre Zimmerkarten abgeben. Danach haben wir uns alle auf den Weg Richtung Bootsanleger gemacht. Bei dem Boot angekommen, mussten wir kurz warten, aber dann ging es auch relativ zügig voran. Man konnte sich auf dem Boot sowohl unten als auch oben hinsetzen, aber die meisten kamen nach ein paar Minuten runter, da es oben doch sehr frisch war. Insgesamt dauerte die Tour 120min. Gegen 12:30 Uhr trafen wir uns wieder am Bootsanleger.

Anschließend hatten wir bis 16:00 Uhr Freizeit, in der wir uns individuell ausreichend mit Essen und Getränken für den Tag bzw. für den Flug versorgen sollten. Um 16:30Uhr machten wir uns in getrennten Gruppen auf den Weg zur Bushaltestelle und fuhren zum Flughafen. Dort waren die Check-In-Schalter zunächst noch geschlossen, sodass wir uns um 17:40Uhr vor den Schaltern trafen. Nach dem Check-in und der Sicherheitskontrolle warteten wir auf die Gate-Information, die sich aufgrund einer Flugverspätung verzögerte. Schließlich startete unser Flug mit etwa einer Stunde Verspätung. Da ab Mitternacht in Berlin ein Nachtflugverbot galt, machten wir uns kurzzeitig Sorgen, ob wir überhaupt noch dort landen könnten. Um 23:30 Uhr landeten wir schließlich in Berlin. Nachdem alle ihr Gepäck erhalten hatten, verabschiedeten wir uns gegen 0:20 Uhr von unseren Lehrkräften und traten die Heimreise an.








